Die Anforderungen an die Inhalte der Dokumentation haben sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Vor dem Hintergrund vertraglicher und gesetzlicher Vorgaben sollen Hebammen inzwischen nicht nur das Besondere, sondern auch das Normale in der Wochenbett- und Stillzeit dokumentieren. Das Ziel einer guten Dokumentation im Wochenbett ist es nach wie vor, alle wesentlichen Aspekte so zu beschreiben, dass der Verlauf auch nach Jahren noch nachvollziehbar ist. Doch angesichts der wochenlangen Begleitung mit zahlreichen Beratungsthemen, vielseitiger Behandlungsmaßnahmen und stetig zunehmender digitaler Kommunikation ist es im Alltag nicht immer so leicht auf den Punkt zu kommen.
Inhalte:
• Gesetzliche Grundlagen der Dokumentationspflicht
• inhaltliche und formale Anforderungen an ein Dokumentationssystem
• Digitale Dokumentation – Kür oder Pflicht?
• Vollständig und nachvollziehbar über Wochen – die systematische Dokumentation
• Anamnese und Befunde beschreiben und bewerten
• Kommunikation: Information, Beratung und Aufklärung dokumentieren
• Dokumentation der interprofessionellen Zusammenarbeit
• Dokumentation besonderer Betreuungssituationen im Wochenbett
Methoden:
Fachvortrag, Austausch und Diskussion, Fallbeispiele
Das Seminar umfasst 8 Fortbildungsstunden im Bereich Fach, -und Methodenkompetenz und wurde als geeignete Fortbildung gemäß § 7 der HebBO NRW anerkannt.
Es stehen für Sie kalte und warme Getränke, sowie Kekse bereit. Mittags erwartet Sie ein warmes vegetarisches Mittagessen.
Wichtiger Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass für Hebammenfortbildungen eine kostenfreie Stornierung bis 28 Tage vor Veranstaltungsbeginn möglich ist. Es besteht die Möglichkeit eine Ersatzperson zu benennen. Diese muss der Anmeldung namentlich mit allen Kontaktdaten bis zum Veranstaltungsbeginn mitgeteilt werden.